Gratulation! Richtige Antwort „Sparen“

Sparen richtig
1:  Nicht alles Geld auszugeben, das man hat
2:  Alles Geld auszugeben, das man hat
3:  Geld auszugeben, das man nicht hat
4:  Kein Geld auszugeben, das man nicht hat

Was bedeutet eigentlich „Sparen“?

Traditionell hat man Kindern beigebracht, dass sie etwas von ihrem Taschengeld nicht für Süssigkeiten, Kinokarten, usw. ausgeben sollten. Man erklärte ihnen in jungen Jahren, dass dieser Vorgang Sparen heisst und es sich dabei abstrakt gesprochen um Konsumverzicht in der Gegenwart handelt, um z.B. grössere Anschaffungen in der Zukunft finanzieren zu können. Antwort 1 ist also richtig. Lord Keynes und seine meist linksgerichteten Keynesianer ‘modernisierten’ dann aber die Wirtschaft, indem sie forderten, Geld das man überhaupt nicht hatte, trotzdem auszugeben. Raffiniert umschrieben sie dies mit Deficit Spending. Doch statt der erhofften Wirtschaftsbelebung ‘erntete’ man aber nur wachsende Schulden. So wuchs z.B. alleine in Deutschland der Schuldenberg  auf über zwei Billionen Euro. Angeblich marktwirtschaftlich orientierte Politiker ersannen dann eine neue Art des Sparens und verkauften uns eine geringere Neuverschuldung (weniger starkes Wachstum beim Machen neuer Schulden) gar als solide Finanzpolitik, wobei sie diese Form des unverminderten und hemmungslosen Schuldenmachens auch noch frech Sparpolitik tauften. Antwort 4 beschreibt dieses Phänomen, ist aber natürlich falsch. Linke Politiker bezeichneten daraufhin diese Art bürgerlicher Sparpolitik demagogisch als Kaputtsparen und forderten dann noch mehr Schulden unter dem politisch zündenden Tarnnamen Wachstumspolitik. Und die wirklichen Ersparnisse (siehe Abschnitt über Kinder) fleissiger Menschen aber wollen sie benutzen, um die von den Sozialisten in allen Parteien gemachten Versprechungen (= noch mehr Schulden) europaweit zu bezahlen.

Weiterführende Literatur gibt es bei www.buchausgabe.de.

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