Gratulation! Richtige Antwort „soziale Marktwirtschaft“

soziale marktwirtschaft richtig
1:  Versuch von Mikhail Gorbatschow (1931-) mit Glasnost/Perestroika die Wirtschaft der Sowjetunion zu reformieren.
2:  wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Leitbild mit dem Ziel, auf Basis der Wettbewerbswirtschaft individuelle und unternehmerische Freiheit mit gesichertem sozialem Fortschritt zu verbinden.
3:  Nach Karl Marx (1818-1883) der endgültige wirtschaftliche Übergang zum Staatsmonopolkapitalismus.
4:  Ein neues System des alten Laissez Faire – Laissez Passer.

Soziale Marktwirtschaft

  Von Kriegsende bis Frühsommer 1948 gehörte Deutschland zu den ärmsten Völkern der Erde. Konzipiert von Ludwig Erhard (1897-1977) und Alfred Müller-Armack (1901-1978) wurde nach der Währungsreform (1948) und nach der Abschaffung der Zwangswirtschaft gegen linken Widerstand die Soziale Marktwirtschaft 1949 in Deutschland eingeführt. Der Begriff geht auf Müller-Armack zurück und beschreibt ein wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Leitbild mit dem Ziel, auf Basis der Wettbewerbswirtschaft individuelle und unternehmerische Freiheit mit gesichertem sozialen Fortschritt zu verbinden und damit „Wohlstand für alle“ (Erhard) zu schaffen. In der Sozialen Marktwirtschaft kommen dem Staat Regulierungs- und Kontrollfunktionen zu, wie etwa der Schutz des freien Wettbewerbs, die Regelung der Struktur- und Finanzpolitik, aber auch die graduelle Beeinflussung der Einkommens- und Vermögensverteilung. Die zentrale Idee, die Freiheit aller am Markt teilnehmenden Anbieter oder Nachfrager zu fördern und zu schützen, führte zum sogenannten ‘Deutschen Wirtschaftswunder’ der 1950er und 60er Jahre. Dieses enstand allerdings nicht etwa durch wohltätige Beamte oder durch Regelwerke kluger Vorschriften, sondern ausschliesslich durch die Befreiung der Märkte, ungehinderten Wettbwerb und durch eigenverantwortliches Unternehmertum. Ähnliche Reformen führten während der ersten Jahrzehnte nach dem Krieg auch in Italien unter Luigi Einaudi (1874-1961) und in Österreich unter Julius Raab (1891-1964) und Reinhard Kamitz (1907-1993) zu einem ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung.

Weiterführende Literatur gibt es bei www.buchausgabe.de.

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