Gratulation! Richtige Antwort „Schwarzfall“

Schwarzfall richtig
1:  unbeabsichtigte, langdauernde Unterbrechung der Stromversorgung im überregionalen Stromnetz
2:  Bezeichnung für Delikte im Umfeld organisierter Wirtschaftskriminalität (Steuerhinterziehungen, …)
3:  ein Fallen der Börsenkurse, ähnlich dem „Schwarzen Freitag“ 1929 in New York
4:  wirtschafts- und gesellschaftspolitische Auswirkungen der „Schwarzarbeit“

Was ist eigentlich ein „Schwarzfall“?

Im allgemeinen wird ein überregionaler Stromausfall über längere Zeit als Schwarzfall bezeichnet. Weil Strom sozusagen im gleichen Moment gebraucht, erzeugt und durch das Stromnetz zum Verbraucher transportiert wird, kann es durch einfache Unterbrechungen des Stromkreises oder durch Ungleichgewichte zwischen Bereitstellung und Bedarf des Stroms zu Überlastungen des Netzes, die das (n-1)-Kriterium verletzen, kommen. Das (n-1)-Kriterium: N-Objekte (Kraftwerke, Leitungen, etc.) sind für die Aufrechterhaltung der Stromversorgung verfügbar. Die (n-1)-Regel besagt, dass zu jeder Zeit der Ausfall eines dieser Objekte – ohne Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit zu haben – erfolgen darf. Fallen mehrere Objekte aus, die durch Redundanzen nicht aufzufangen sind, wird die (n-1)-Regel verletzt und das überregionale Stromnetz bricht daher zusammen. Weil die „Erneuerbaren-Energie-Anlagen“ (EEG-Anlagen) von der Witterung abhängig mittels Wind und Sonne Strom erzeugen sollen sind diese hochsubventionierten Anlagen keineswegs im Rahmen einer unternehmerischen Energiebedarfsrechnung belastbar zu kalkulieren. Ein hoher Anteil von EEG-Anlagen macht die Gefahr des Schwarzfalls somit unkalkulierbar. Dies wird selbst von der staatlichen, deutschen Bundesnetzagentur verklausuliert zugegeben. EEG-Anlagen würden im freien Wettbewerb eines unregulierten Energiemarktes nur eine untergeordnete Rolle spielen. Es ist ein Eingriff in die Freiheitsrechte, wenn Regierungen, wie z. B. in Deutschland per Gesetz die Stromversorgung mittels subventionierter EEG-Anlagen erzwingen wollen. Wohlstandsmindernde Subventionen werden vom Bürger durch abgepresste Abgaben finanziert.

Weiterführende Literatur gibt es bei www.buchausgabe.de.

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