Gratulation! Richtige Antwort “Protektionismus”

Protektionismus
1:  Die konstruktionsbedingte Vorstufe bei der Herstellung eines Prototypen
2:  In Anlehnung an die High-Tech-Phase, eine im Silicon Valley neu entstehende Pro-Technik Bewegung
3:  in der griechischen Mythologie beschriebene Verehrung des Wasser-Gottes Proteus
4:  verschiedene Massnahmen, mit denen handelspolitisch versucht wird, den heimischen Markt zu schützen.

Was ist eigentlich “Protektionismus”?

Während Präsident Ronald Reagan vor 30 Jahren das Niederreissen der Berliner Mauer forderte, will Präsident Donald Trump heute eine Mexikanische Mauer im Südwesten der USA errichten. Als Protektionismus werden staatliche Massnahmen mit dem Ziel bezeichnet, den Binnenmarkt zu stärken und heimische Produzenten vor der Konkurrenz ausländischer Erzeuger durch Behinderung grenzüberschreitender Transaktionen und des Aussenhandels zu schützen. Handelshemmnisse sind struktur- und/oder beschäftigungspolitisch motiviert, wobei neben Zöllen auch mengenmässige Einfuhrbeschränkungen und -verbote eingesetzt werden. Weil in Handelsbeziehungen die relevanten Kosten nicht der Arbeitszeit entsprechen, die aufgewendet werden muss um austauschbare Güter zu produzieren, sondern der alternativen Möglichkeit auf die verzichtet werden muss, können Arbeitsplätze niemals durch Protektionismus langfristig gesichert werden. Und doch werden zur Egalisierung hoher inländischer Produktionskosten häufig Subventionen und/oder Steuern zur Benachteiligung ausländischer Waren angewendet, wobei der Schutz einzelner Sektoren nicht nur zur Diskriminierung ausländischer Güter und zu höheren Preisen für inländische Verbraucher führt. Ebenso bleiben die Effizienz steigernden Wirkungen der internationalen Arbeitsteilung weitgehend ungenutzt. Strukturkonservierender Protektionismus bindet überholte Produktionsfaktoren an Verwendungen, die anders eingesetzt einen höheren Wohlstandsbeitrag leisten könnten. Nach Mises wären “alle heute reicher […], wenn nicht durch die Schutzzoll-Politik die Produktion künstlich von den günstigeren örtlichen Produktionsbedingungen zu den weniger günstigen hingedrängt würde”. Historisch ist die Diskussion zwischen Freihandel und Protektionismus das Zentrum der Handelstheorie, wobei sich seit Adam Smith oder David Ricardo der Freihandel gegen den Merkantilismus des 17. Jahrhunderts durchsetzte.

Weiterführende Literatur gibt es bei www.buchausgabe.de.

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