Gratulation! Richtige Antwort “Ludwig von Mises”

Ludwig von Mises
1:  Postkeynesianer und Mitarbeiter von Thomas Piketty (*1971)
2:  Pseudonym für den bayrischen Heimatdichter Ludwig Anzengruber (1855-1922)
3:  Pseudonym für König Ludwig II. von Bayern (1845-1886)
4:  Österreichischer Nationalökonom und Sozialphilosoph (1881-1973)

Wer war eigentlich Ludwig von Mises?

Am 29. September jährt sich zum 134. Mal sein Geburtstag: Ludwig von Mises war Professor in Wien, Genf und New York sowie „Chefökonom“ Österreichs durch seine Tätigkeit in der Wiener Handelskammer, wo aus seinem berühmten Privatseminar grosse Gelehrte wie Haberler, Hayek, Machlup, Morgenstern oder Voegelin hervorgingen. Mises war der herausragende Vertreter der 3. Generation der „Österreichischen Schule“ und geistiger Vater von Friedrich August von Hayek, der gleichsam für ihn 1974 den Nobelpreis erhielt, ferner von Murray N. Rothbard, Israel Kirzner u.v.a.m. Mises gilt nicht nur als einer der grössten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, sondern ebenso als einer der führenden Sozialphilosophen. Schon 1912 hatte er mit seiner Theorie des Geldes und der Umlaufmittel die gesamte Geldtheorie auf eine neue Grundlage gestellt. 1920 wies er das zwangsläufige Scheitern des Sozialismus nach (ausführlich 1922 in seinem zwiten Hauptwerk Die Gemeinwirtschaft) und zeigte, das Interventionismus kein gangbarer Weg ist, sondern Privilegien schafft, neue Knappheiten verursacht und im Sozialismus endet. Durch seine Prinzipientreue und konsequente Entwicklung einer bedürfnisorientierten Handlungstheorie (drittes Hauptwerk: Nationalökonomie/Human Action) mit menschlichen Wahlentscheidungen im Zentrum, bietet er einen Ansatz, die Nationalökonomie zur führenden Sozialwissenschaft zu machen. Sein in deutscher Übersetzung erschienenes viertes Hauptwerk Theorie und Geschichte bietet tiefgreifende Einsichten in die Methodologie und Geschichtswissenschaft. 1940 gelangte er nach abenteuerlicher Flucht vor den Nationalsozialisten von Genf nach New York, wo er von 1945-1969 lehrte und 1973 starb.

Weiterführende Literatur gibt es bei www.buchausgabe.de.

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