Gratulation! Richtige Antwort “Inflation”

Inflation
1:  Durch die Ausweitung einer ungedeckten Geldmenge durch gesetzliche Finanzinstitutionen
2:  Durch kontinuierliche Aufwertung international gehandelter Währungen
3:  Durch das systematische Abschöpfen überschüssiger Kaufkraft
4:  Durch einen kontinuierlichen Preisverfall bei steigender Kaufkraft des Geldes

Wie entsteht eigentlich eine “Inflation”?

Inflation entsteht, wenn durch eine lockere oder expansive Geldpolitik der Zentral- und Geschäftsbanken die Geldmenge ungedeckt ausgeweitet wird und dieses neu geschöpfte Geld allmählich zu den Marktteilnehmern dringt. Diese Geldmengenvermehrung ist niemals umverteilungsneutral weil sie jene bevorzugt, die zuerst ans neue Geld kommen auf Kosten derjenigen, die es erst später oder gar nicht erhalten (Cantillon-Effekt). Die Ausweitung der Geldmenge führt somit immer zur Umverteilung von Einkommen und Vermögen und erfolgt über die Ausweitung der Kreditvergabe. Durch diese fördert der unter das ‘natürliche’ Niveau gedrückte Zinssatz unrentable Produktionsweisen, die ohne den niedrigeren Zinssatz nicht finanzierbar wären. Neu geschaffenes und ungedecktes Geld ermöglicht somit eine zusätzliche Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, die sich wegen der verzerrten Informationsfunktion des Preissystems im Steigen der relativen Preise manifestiert. Die Messung der Inflationsrate mit dem sogenannten Verbraucherpreisindex ist problematisch. Seit die Peel’schen Bankakte (1844) das Monopol der Notenausgabe der Bank of England übertrugen und trotz schlechter Erfahrungen die meisten Länder diesem Beispiel mit Zentralbanken folgten, wurden überall und zu allen Zeiten Regierungen zur Hauptursache der Geldentwertung. So waren und sind Inflationen immer Folge der Versuche, Staatsausgaben durch den verschlechterten Wert umlaufender Münzen oder durch übermässiges ‘Drucken’ von Papiergeld (z. B. QE 1, QE 2,…) zu finanzieren. Der staatliche Griff zur ‘Notenpresse’ ist eine undeklarierte Steuer und der einfachste Weg zur Entschuldung.

Weiterführende Literatur gibt es bei www.buchausgabe.de.

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