Gratulation! Richtige AntWort “Corona-Bonds”

Corona Bonds
1: Bezeichnung unter Bankern für einen kleinen Konsumentenkredit, da viele Kreditnehmer das geliehene Geld vorrangig zum Kauf von Bier verwenden.
2: Bezeichnung für Bandenwerbung in mexikanischen Fussball-Stadien, da diese Form der Werbung gerade bei Brauereien sehr beliebt ist. In Deutschland spricht man dagegen eher von “Bit-Bond”
3: Neue Bezeichnung der Euro-Bonds für das gemeine Schuldenmachen der Euro-Länder, in dem alle Euro-Staaten gemeinsam haften. Sollte ein Land wie etwa Griechenland oder Italien nicht zahlen können oder wollen, müssen eben meist Deutsche oder Niederländer geradestehen.
4: Ein Fanartikel-Set für Freunde des Leinwandagenten James Bond bestehend aus einem Fan-Schal, einem Six Pack Corona-Bier und einer Urkunde mit der “Lizenz zu trinken”.

“Corona-Bonds”

  Über die Einführung von Euro-Bonds hatte es grosse Auseinandersetzungen unter den Euroländern gegeben. Die Pleite-Staaten im Süden der EU (Club Med) sagen JA, die eher stabilitätsorientierten Nordländer sagen NEIN. Legendär wurde Angela Merkel’s Versprechen, dass es Euro-Bonds zu ihren Lebzeiten nicht geben werde. Angesichts der Verwerfungen, die das in China ausgebrochene Virus hervorgerufen hat, fordern Länder wie Frankreich und Italien nun vehement Euro-Bonds, denen sie aber einen neuen aktuellen Namen verpasst haben: Corona-Bonds.

  Gemeint ist damit jeweils die Idee, dass die Euroländer gemeinsam neue Schulden machen sollten. Da man jedoch einem Pleiteschuldner kaum mehr leiht, ist es von Vorteil solvente Bürgen zu präsentieren. Euro-Bonds oder Corona-Bonds würden den Druck auf Defizitländer, tiefgreifende Reformen umzusetzen, verringern. In diesem Zusammenhang verweisen Länder wie etwa Finnland oder die Niederlande bei der Ablehnung von Euro/Corona-Bonds auf die Eigenverantwortung der einzelnen Länder in der Währungsunion.

Weiterführende Literatur gibt es bei www.buchausgabe.de.

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