Gratulation! Richtige Antwort “Fiat Money”

Fiat Money
1: Seit Amtsantritt von Mario Draghi, geldwerter Zuschuss zum Ankauf eines beliebigen Autos der Marke Fiat
2: Monopolistische Geldordnung mit willkürlich vermehrbarem Geld
3:  Erspartes Geld für Reparaturen an Autos der Marke Fiat: Fix It Again Tony!
4:  Seit Bretton Woods ein synonymer Begriff für den Goldstandard

Was ist eigentlich Fiat-Money?

Immer wenn einer Regierung das Geld ausgeht, wird meist recht unüberlegt argumentiert, dass Geld an sich eigentlich keinen Wert habe. Und so beginnt man dann einfach, Geld aus dem Nichts “zu drucken”, — das sogenannte  Fiat-Money. Das ist gefährlicher Unfug. Denn jeder, der Geld einnimmt, hat dafür sein Gut oder seine Arbeitskraft hingegeben. — Klar somit, dass Geld einen Wert haben muss, nämlich genau den Wert des verkauften Gutes oder der geleisteten Arbeit. Das führt zur Frage, warum irgendetwas überhaupt von Wert ist. Mittlerweile weiss man, dass nur Dasjenige etwas wert ist, was sowohl nützlich, wie auch irgendwie schwer zu erlangen, also knapp bzw. selten ist. Die Luft zum Atmen etwa ist überaus nützlich, weil sie aber (unter normalen Umständen) nicht knapp ist, hat sie keinen Geldwert. Andererseits wäre ein Felsbrocken vom Gipfel des Kilimandscharo etwas unerhört seltenes. Da er aber keinen Nutzen hätte, wäre er auch nichts wert. Das bringt uns zurück zum Geld. Fiat-Money ist natürlich nützlich, aber da es beliebig vermehrbar ist, muss sein Wert ständig abnehmen, und zwar — über kurz oder lang — umso mehr, je mehr davon neu erzeugt wird. Alle Papierwährungen in der Geschichte sind aus diesem Grunde zumindest einmal in Inflationen zu Grunde gegangen;— weit mehr als hundert Währungen allein seit 1900.

Weiterführende Literatur gibt es bei www.buchausgabe.de.

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