Gratulation! Richtige Antwort “Austrian Economics”

austrian economics richtig
1:  Nach bedeutenden Regisseuren wie Fritz Lang, Billy Wilder, Fred Zinnemann oder Otto Preminger, ein weiterer grosser österreichischer Beitrag zur US Filmindustrie in Hollywood.
2:  Eine Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, die zur höchsten Inflationsrate innerhalb der Eurozone führte.
3:  Bezeichnung der österreichischen Konsenspolitik, die durch das teuerste Kammersystem Europa’s ermöglicht wird.
4:  Ein wirtschafts- und gesellschaftstheoretischer Ansatz der im Wesentlichen auf dem Grenznutzenprinzip, der Theorie des subjektiven Wertes und dem methodologischem Individualismus beruht.

Was ist eigentlich “Austrian Economics”?

Die österr. Schule der Nationalökonomie ist ein wirtschafts- und gesellschaftstheoretischer Ansatz, der auf dem Grenznutzenprinzip, dem methodologischen Individualismus und Subjektivismus, der “opportunity costs” und der Präferenanalyse beruht und 1871 durch Carl Menger (1840-1921) begründet wurde. Aus der Knappheit aller wirtschaftlichen Güter folgerte Menger, dass deren Wert nicht durch die Gesamtgütermenge, sondern durch den subjektiven Nutzenzuwachs der zuletzt befriedigend eingesetzten Teilmenge bestimmt wird und hob damit die Klassik aus den Angeln. Austrian Economics ist daher weder eine Anleitung zur Privatisierung desolater Staatsbetriebe noch zur Anarchie. Hier wird nichts darüber ausgesagt, wie der Einzelne handeln sollte, sondern nur wie er handeln müsste, um seine frei und subjektiv gesetzten Ziele erreichen zu können. Da nach dem Maximierungsprinzip jede menschliche Handlung in der Absicht unternommen wird, die jeweilige Ausgangslage subjektiv zu verbessern, werden freie Märkte als dynamische Prozesse gesehen, die selbst weder Zweck noch Ziel haben. Somit sind auch Gesellschaften keine Organisationen, sondern das Ergebnis spontaner Zusammenschlüsse unabhängiger Menschen mit unterschiedlichen und variierenden Wertvorstellungen. Weil nur die Signalfunktion unverfälschter Marktpreise Erwartungen und Wissen aller Markteilnehmer koordinieren und den Austausch von Gütern und Leistungen steuern kann, muss jede Wettbewerbsbehinderung und wirtschafts- und gesellschaftspolitische Intervention zu Fehlallokationen mit ungewollten sozialen Konsequenzen führen. Der Staat ist somit im Wesentlichen darauf beschränkt, Verhaltensregeln und Eigentumsrechte zum Funktionieren freier Märkte durchzusetzen. Ein innovativer Lehrgang wird dazu von der Liechtenstein Academy angeboten: www.ae-laf.com

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